Arbeitsgrundlage · Version 1
Haltung wird Gestaltung.
Der Auftritt verbindet dokumentarische Geschichte mit der Energie des heutigen Frankfurter Fußballs. Er soll direkt, glaubwürdig und selbstbewusst wirken – nie nostalgisch oder werblich glatt.
01 · Leitidee
Die Gestaltung folgt der Bewegung „vom Rand ins Spiel“. 1930 beginnt eng, ruhig und schwarz-weiß. Mit jeder Epoche wird das Bild offener, bewegter und farbiger. Rot hält alle Zeiten visuell zusammen.
- HaltungKlar sprechen und Position zeigen, ohne Pathos.
- NäheMenschen und echte Momente vor Inszenierung.
- BewegungScrollen erzählt Entwicklung, nicht Dekoration.
02 · Farben
Die Palette kommt aus dem Frankfurter Adler, historischen Fotografien und dem Licht eines Abendspiels. Rot ist Signal und Verbindung – nicht großflächiger Dauerzustand.
03 · Typografie
Helvetica Neue / Arial bilden im Prototyp die robuste digitale Basis. Die sachliche Grotesk wirkt direkt, sportlich und redaktionell. Sie lädt ohne externe Schriften und bleibt damit schnell und unabhängig. Aktiv Grotesk kann später eingesetzt werden, wenn die bestehende Weblizenz das erlaubt.
ins Spiel.
Display: 800, Versalien, sehr enger Satz.
Fließtext: 400–500, mindestens 16 px, großzügige Zeilenhöhe.
Labels: 800, Adlerrot, weit gesperrt.
04 · Bildsprache
Historische Bilder bleiben körnig, kontrastreich und weitgehend schwarz-weiß. In der Gegenwart kommen Blau, nasse rote Erde und Stadiongrün hinzu. Rot erscheint als Adler, Ballzeichnung, Stutzen oder Schuh – klein, aber wiedererkennbar.
- Gesichter und Bewegungen wirken beobachtet, nicht gestellt.
- Trainingskleidung ist individuell und glaubwürdig.
- Ungewöhnliche Perspektiven sind erlaubt, solange die Aktion verständlich bleibt.
- Keine künstlichen Gruppenaufstellungen und keine übertriebene Spiegelung im Auge.
05 · Motion
Bewegung entsteht aus Handlung: Blick, Ball, Anstoß, Laufweg, Tunnel und Schuss. Die Kamera darf fliegen, bleibt aber körperlich nachvollziehbar. Zwischen zwei Schlüsselbildern hält der Film zunächst das Motiv; der Übergang passiert erst kurz vor dem nächsten Bild.
- Scrollfilm: bildschirmfüllend; Intro wächst auf weißem Grund zum Bildausschnitt des Films.
- Texte nur an erzählerischen Wendepunkten.
- Gesicht → Weißblende → Ball. Kein extremer Zoom ins Auge.
- Zwei Scrollclips mit Weißblende verbinden; am Ende über Weiß in die Website führen.
- Reduzierte Bewegung wird als ruhige Bildfolge unterstützt.
06 · UI-System
Bedienelemente sind kantig, typografisch und funktional. Keine dekorativen Kartenstapel, keine weichen App-Flächen. Linien erinnern an Spielfeldmarkierungen und redaktionelle Raster.
Abstände folgen einem 8-Pixel-Rhythmus: 8, 16, 24, 40, 64 und 96. Inhalte erhalten viel freie Fläche; Rot markiert Aktion, Kapitel oder Haltung.
07 · Sprache & UX
Kurze aktive Sätze statt Vereinsprosa. Wir sprechen als „wir“, nennen konkrete Handlungen und vermeiden Behauptungen, die nicht belegt sind. Historische Fakten werden von filmischer Inszenierung getrennt.
- Wichtige Inhalte bleiben ohne Animation erreichbar.
- Tastaturfokus ist sichtbar, Links beschreiben ihr Ziel.
- Kontrast bleibt auch im Flutlicht und über Bildern hoch.
- Die Hauptschrift beginnt bei 16 px und skaliert responsiv.